Baugenehmigung

Die Carport Baugenehmigung ist ein wichtiger Aspekt bevor der kauf in Erwägung gezogen werden sollte. Denn wenn du dein Carport ohne eine Baugenehmigung hochziehst, kann es sein das du es unter Umständen wieder abbauen musst. Diese Besondern Umstände können z.B. passieren wenn das Bauamt davon Kenntnisse erhält oder du ein schlechter Verhältnis zu deiner Nachbarschaft hast und die dir etwas böses wollen.

Trotz Baugenehmigung würde ich dir empfehlen, vor allem wenn dein Carport sich an der Grenz nähe zu diesem Nachbar befindet, dich mit ihm über deine Carport Idee zu unterhalten und sein Ok einzuholen. Es kann immer wieder zu Problemen kommen, obwohl du dir eine Absicherung vom Bauamt geholt hast. Sei deshalb lieber ein bisschen zu Vorsichtig als das du später Probleme mit dem Carport hast.

Carport Baugenehmigung – lieber abgesichert sein

Ich würde es dir empfehlen dir zu überlegen welche Fläche du zur Verfügung hast und du wie du dein Carport haben möchtest ( Carport Bausatz oder Doppelcarport ). Dann überlegst du dir am besten noch ob du irgendwelche Extras haben möchtest.

Wenn du alle Daten zusammen hast, entwirfst du am besten eine kleine Skizze mit Maßen und gehst damit zu deinem zuständigem Bauamt. Somit weißt du sofort ob dein Carport Baugenehmigung’s Pflichtig ist oder nicht.

Da jedes Bundesland und sogar jede Kommune andere Richtlinien bei der Baugenehmigung hat, bist du so am besten abgesichert. Wenn das Recht auf deiner Seite hast, stört dich kein Bauamt mehr. Der Nachbar könnte trotzdem noch zum Problem werden, wenn es an seine Grenze gebaut wird.

Kurzfassung der Vorschriften in den Einzelnen Bundesländern

Carport Baugenehmigung - Bundesländer

 

Bundesländer wo du kaum an eine Baugenehmigung herumkommst sind:

Niedersachen, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Bayern und Hamburg

 

Bundesländer wo die Chancen sehr gut stehen sind:

Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein

 

Länder mit bestimmten Regelungen:

Berlin – ist bis 30 m² frei

Saarland – ist bis 36 m² frei

Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz – sind bis 50 m² frei

Brandenburg – sind bis 150 m² frei

 

Diese Kurzfassung soll dir keines wegs den Gang zum Bauamt ersparen. Ich möchte dir hiermit lediglich eine Information geben wie es in den einzelnen Bundesländer höchstwahrscheinlich sein wird.. Da die Carport Baugenehmigung sich sogar innerhalb eines Bundesland in den Kommunen unterschieden kann, wirst du zur Sicherheit kaum an einen Gang zum Bauamt umher kommen.

 

Notwendige Unterlagen für eine Carport Baugenehmigung

In den Bundesländern bzw. Kommunen in denen keine Carport Baugenehmigung erforderlich ist, langt eine Bauanzeige. Bei gekauften Carports brauchst du dafür nur den Hersteller bezüglich diesem Thema anschreiben und er sollte dir recht schnell die benötigten Unterlagen mit Zeichnung und Statik zur Verfügung stellen ( Generell erhälst du dadurch fast alle Informationen und Unterlagen die du benötigst).

Falls du das Carport selbst baust, muss ein zugelassener Ingenieur die Einhaltung der Bauvorschrift, sowie die korrekte Statik des Carports bestätigen.

 

Wichtig Dokumente falls du eine Carport Baugenehmigung  benötigst:

  • Eine Baubeschreibung
  • eine Kopie der Liegenschaftskarte ( Flurkarte) mit einem Maßstab von 1:500
  • eine Bauzeichnung.

Die Baubeschreibung für ein Carport kannst du recht einfach halten. Wenn du das Carport bei einem Hersteller gekauft hast, kannst du 95% schon als erledigt ansehen und müsstest gegeben falls nur noch die Besonderheiten bei dir berücksichtigen. Falls du das Carport selbst bauen solltest, solltest du folgendes drin stehen haben:

  • Maße vom Dach und der Konstruktion ( Länge, breite und höhe)
  • Pfosten dicke und Art der Verankerung am Boden
  • Dachmaterial
  • Verkleidung der Seitenwände

Die Liegenschaftskarte ( Flurkarte ) sollte nicht älter als 2 Jahre sein. In dieser Karte befinden sich die Gebäudelinien, Flurstücksgrenzen und die Begrenzungslinien von Straßen und Wegen eingezeichnet. Im normalen Fall sollte so eine Liegenschaftskarte nicht mehr als 20€ kosten. Die Karte kannst du bei deinem Katasteramt beantragen, hier gibt es mittlerweile sogar die Möglichkeit die Karte per Email zu beantragen.

Die Bauzeichnung sollte aus folgenden Elementen bestehen: Grundriss, verschiedene Ansichten und Schnitte. Aus der Zeichnung sollte eine Person, die von ihrem Grundstück keine Ahnung hat, erkennen was sie vorhaben und wie es dann ungefähr zum Schluss aussehen wird.